Es böhnert auf dem Bauernhof
Zu diesen Thema versammelten sich am Montag, dem 13. Juni, 45 heranwachsende Bauern an der Bushaltestelle im Frankenring. Nach einer kleinen Busfahrt kamen Sie auf ihrem neuen Hof in Breuberg an. Wie immer wurden zunächst die Zelte bezogen und eine kleine Vorstellungsrunde gemacht, damit sich Lagerleitung und Kinder etwas besser kennen lernten. Am frühem Abend stand dann das erste kleine Spiel auf dem Programm. Die Kinder mussten sich zunächst in Gruppen aufteilen, um die Spiele, welche über die Woche verteilt anstanden, gemeinsam zu meistern. Beim ersten Lagerfeuer wurden sofort viele Lieder angestimmt. Dabei stören konnte uns auch nicht ein Zeltlagerüberfall, der glücklicherweise unseren Nachbarn galt, da wir uns den Zeltplatz mit einer zweiten Jugendgruppe teilten.
Am Dienstag morgen mussten sich die Jungbauern erstmalig beweisen und zum Schutz der Felder eine Vogelscheuche bauen. Nachmittags traten die Kinder zur Schatzsuche an. Von unseren Nachbarn wurden wir am Abend ans Lagerfeuer eingeladen. Gemeinsam sangen wir Zeltlagerklassiker und tauschten unsere besten Lieder aus. Kaum waren wir wieder am eigenen Lagerfeuer angekommen, fand erneut ein Überfall statt, aber diesmal mussten wir unser Banner verteidigen!
Im Anschluss an die Stadt-Rallye am Mittwochmorgen galt es am Nachmittag eine Lagerolympiade zu bestehen. Gestärkt vom Abendessen versammelten sich alle am Lagerfeuer. Leider hatte die Lagerleitung zu viele Mondkekse gegessen und wandelte Nachts im Wald herum. Jetzt war es an der Zeit, diese mit Begleitung eines schlafenden Leiters wieder einzusammeln.
Nach dieser anstrengenden Nacht war es an der Zeit, etwas auszuschlafen – denn es war Gammeltag. Den ganzen Tag wurden verschiedene Workshops (z.B. eigene Butter herstellen, Stockpferde oder Bilderrahmen basteln) angeboten. Mit unseren Diözesanpräses Stephan Hartmann feierten wir einen Zeltlagergottesdienst, bevor am Abend unsere Küche wieder einen Gaumenschmaus zauberte. Die Kinder wie auch die Lagerleitung freuten sich, denn es stand Döner auf der Speisekarte. Wie fast jedes Jahr mussten wir Nachts unser Banner ein zweites mal bei einem Überfall verteidigen.
Am Freitag standen noch ein Puppentheater und ein Zahlenspiel an, bevor der diesjährige Sieger feststand: Die Gruppe „Cornies“ setzte sich gegenüber ihren Mitstreitern „Wonder-Pets“, „Trecker-Crew“, „Tool-Time“, „Misthaufen“, „Bauern-Böhner“ und „Simpsons-Farm“ durch. Zuletzt versammelten sich unser Richter mit seinem Rat und rief zum „Hohem Gericht“. Dabei wurden Kinder und Lagerleiter für mehr oder weniger schwerwiegende Vergehen verurteilt, was bei allen Nichtangeklagten sehr viel Heiterkeit auslöste. Diese Freude konnten 4 große Jungs und 2 Mädels zunächst nicht teilen, da sie noch einmal zu einer kleinen Nachtwanderung geschickt wurden.
Leider regnete es in der Nacht zum wiederholten Male, weshalb sich die noch nicht Schlafenden unter dem Küchenzelt versammelten und noch ein paar heiße Lieder schmetterten. Als es am Samstag dann ans Packen, Abbauen und Verladen ging, war den meisten, nun müden Bauern langsam klar, dass das Zeltlager mal wieder viel zu schnell vergangen war. Aber alle sind sich einig: „Wir sehen uns wieder; 2012 im nächsten Pfingstzeltlager!“
Die Lagerleitung möchte sich bei allen bedanken, welche für ein gelungenes Zeltlager gesorgt haben:
- Baumschule Kremer
- Diözesanpräses Stephan Hartmann
- Ehrlich Touristik
- Gärtnerei Kempf
- Weinbau Christoph Kolke
- Metzgerei Heinz/Deuchert
- Rudi Dosch
- Wasser Winter
Eure Lagerleitung,
gez. Christian Hetz